Donnerstag, 31. März 2011

Das erste EC für dieses Jahr...

Endlich ist es wieder soweit. Das erste Erlebniscamp für dieses Jahr hat stattgefunden. Ich durfte zusammen mit Pixi und Ron die >EC-Saison eröffnen. Endlich laufen in der Woche wieder kleine Grundschüler über das Gelände.
Das ist wieder was ganz anderes als die Konfis, die sonst hier rumlaufen. Die Kinder kommen am Anfang schon auf den Hof gerannt und sind von Anfang an begeistert und finden hier alles tollo, während die Konfis hier ankommen, sich umgucken und erstmal unzufrieden sind: So abseits, kaum Handyempfang, kein Internet, nicht gerade luxuriöse Zimmer...
Aber den Grundschülern ist das alles egal. Die sehen hier so viele Sachen, die sie sonst nicht kennen. Tiere rund um sie herum, viele Grünflächen, sie können den ganzen Tag über das Gelände laufen und spielen, toben und was weiß ich...

Dieses Mal gab es noch eine weitere Sache, die mich gefreut hat. Als die Kinder auf den Hof liefen (wir hatten uns schön verkleidet, wie das bei ECs so Sitte ist...), hörte ich rufe "Cool der Tim ist noch da!!!"
Die eine Klasse war bei meinen Probetagen schonmal da gewesen. Die haben mich trotz Verkleidung noch wiedererkannt. Später erfuhr ich dann von den Lehrerinnen, dass die kinder schon immer gefragtr hatten, ob Kim, Philipp, Oschi (drei FSJler von letztem Jahr) und ich noch da wären. Die Lehererinnen hatten das aber verneint, da sie wussten, dass die FSJler immer nur ein Jahr da sind. Darum war die Freude der Kinder natürlich doppelt so groß, als sie mich gesehen haben. Und ich habe mich natürlich auch sehr gefreut. Einige habe ich noch wiedererkannt und wusste auch die Namen noch. Das konnte nur ein schönes Camp geben, vor allem da das Wetter mitspielen sollte: Alle drei Tage Sonne und warm.

Bei Erlebniscamps ist immer deutlich weniger Programm als bei Konficamps. Das heißt, man hat viel Zeit um mit den Kindern draußen zu spielen. Dioe Zeit habe ich dann auch sehr genossen.
Als Hobbygruppe habe ich dieses Mal die Kreativhobbygruppe gemacht. Damit habe ich dann auch alle drei Hobbygruppen mal angeboten. Ich habe dann mit den Kindern Bilderrahmen bemalt und Portmonnaies aus Tetrapacks gebastelt.

Das Geländespiel dieses Mal war Biber-Fieber. Die Idee stammt von dem Lied "Meine Biber haben Fieber".
Bei dem Spiel werden die kinder in 2 teams aufgeteilt und jedes Team bekommt einen Eimer mit Wasser. Die Lehrer und FSJler sind bei dem Speil die Biber, die Fieber haben. Die Kinder müssen versuchen den Bibern das Fieber zumessen, indem sie ihr "Fieberthermometer" durch ein Kunststoffrohr stecken, das die Biber am Arm tragen. Die Biber wollen das aber nicht und laufen vor den Kindern weg. Haben die Kinder dann doch einen Biber gefangen und sein Fieber gemessen, Greift dieser in seine Hosentasche und zieht einen Zettel. Ein roter Zettel heißt: Starkes Fieber, dann dürfen die Kinder 2 Becher Wasser trinken. Bei einem gelben zettel hat der Biber leichtes Fieber und die Kinder dürfen 1 Becher Wasser trinken. Der blaue Zettel heißt der Biber ist Gesund und die Kinder dürfen gar nichts trinken.
Die Gruppe deren Eimer als erstes leer ist hat gewonnen. Es hat sehr Spaß gemacht nochmal ein anderes Speil zu spielen als American Eagle.

Den bunten Abend mag ich sonst eigentlich nicht so sehr, da ich immer Schlecht bin was die spontane Moderation angeht. Dieses Mal war es aber ganz ok, da Ron das wusste und meistens Pixi angesprochen hat.
Unser Moderationsthema war das Mittelalter. Pixi und Ich waren König und Königin und Ron war der Hofnarr. Der Hofnarr war aber schlecht und König und Königin nicht sehr begeistert von ihm. Darum hat er dann die Kinder auf die Bühne geholt, die dann gesungen, getanzt, Theater gespielt und Witze erzählt haben. Es waren einige gute Sachen dabei. Am lustigsten war dann ein Vortrag von 99 Luftballons. 3 Mädels wollten das in Begleitung von Dani Harter (der Referent war) singen. leider sind die drei dann aber schon nach kurzer zeit in eine total falsche tonart abgerutscht. Dani hat dann einfach leise irgendwas weiter auzf der Gitarre gespeilt, aber so wirklich gepasst hat das dann nicht mehr...

Leider habe ich kein Bild von mir in dem Königskostüm, sonst würde ich es hier hochladen.

Am Mittwoch waren die Kinder dann alle sehr traurig, dass sie wieder nach Hause mussten, aber es ging ja nicht anders...
Das schöne war aber, dass nur 2 Flure belegt waren und wir schon beim Mittagessen fertig geputzt hatten. Den Rest des Tages hatten wir dann frei. So könnte es immer laufen...

Soviel zum ersten >Erlebniscamp dieses Jahr. Am Wochenende bin ich wieder im Programm und danach habe ich 3 Tage frei. Dann werde ich auf jeden Fall nochmal nach Hause fahren um etwas ruhe zu bekommen. 2x so kurz hinternander ins Programm... das wird schon anstrengend.

Dienstag, 29. März 2011

Endergebnis Hof...

Mir ist aufgefallen, dass ich euch ja noch gar kein vorher-nachher-Bild vom Hof gezeigt habe. Ihr wisst ja noch gar nicht, wie der Hof jetzt aussieht, nachdem wir ihn neu gepflastert haben.

Darum jetzt hier ein paar Bilder:



Vorher


Während den Bauarbeiten


 Nachher

Dienstag, 15. März 2011

Besuch in der WG...

Heute hatten wir Besuch in unserer WG.

Zur Zeit isat bei uns rund um das Camp ein recht großes Krötenaufkommen. Und so hat sich dann eine der Kröten in unseren WG-Eingang verirrt. Toffi hat diese Kröte dann prommt Leonardo getauft und versucht in einem Kehrblech einzufangen. Als das dann gelungen war wurde Leonardo nach oben transportiert, wo Anna sich schon verbal dagegen gesträubt hat. Hat ihr aber Leider nichts genutzt. Leonardo wurde einmal allen anwesenden Personsn vorgestellt (wobei Anna darauf verzichtet und lieber das Weite gesucht hat...). Danach wurde Er wieder zurück in die Freiheit entlassen.

Hier noch ein paar Fotos:

In dem Kehrblech befindet sich Leonardo...

Montag, 14. März 2011

Geländespiel

Ich habe euch noch keinen wirklichen Einblick in unsere Geländespiele hier gegeben.
Von dem letzten KC, bei dem ich im Programm war, habe ich ein paar Clips, die Dani während dem Geländespiel gedreht hat. Die habe ich jetzt mal zusammengeschnitten und will sie euch hier zeigen.
Das Spiel heißt "American Eagles & British Bulldogs" Die eine Gruppe, die American Eagles, müssen die andere, die British Bulldogs, fangen. Wenn sie einen der anderen gefangen haben müssen sie diese Person hohheben und währenddessen sagen: "American Eagles, British Bulldoggs". Danach ist die Gefangene Person auch ein American Eagle und muss mitfangen. Das Spiel ist sehr lustig und macht vor allem auf der jetzt sehr matschigen Wiese einen Riesen Spaß. Ich weiß nicht, wie das im Sommer werden soll, wenn die Wiese trocken ist...


Sonntag, 13. März 2011

Trecker fahren...

Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen zum ersten Mal seit der internen Schulung ganz zu Beginn meines FSJs nochmal Trecker zu fahren. Die Heizung musste nämlich wieder mit Hackschnitzeln befüllt werden. Ich hatte die ehrenhafte Aufgabe mit dem Trecker die Hackschnitzel heranzufahren. Ich habe gemerkt, dass Treckerfahren ja eigentlich ganz lustig ist und auch Spaß macht. Allerdings geht es (zumindest bei9 unserem Trecker) sehr in das linke, das Kupplungs-Bein. Du musst wirklich das Pedal mit Kraft weit heruntertreten und auf Dauer ist das schon Anstrengend.

Auch ist mir dann noch ein kleines Missgeschick passiert. Beim herabfahren von der Rampe ist mir das Lenkrad versprungen und die Schaufel hat einen zu großen Bogen gemacht. Das Ergebnis war folgendes:

Das Tor war danach ein wenig aus der Fassung gerissen... Aber jetzt habe ich wenigstens auch einmal etwas hier kaputt gemacht...

Montag, 7. Februar 2011

KC 1 + 2

So mit etwas Verspätung folgt nun der Post über das erste KC in 2011, bei dem ich auch im Programm war.

Das erste KC war mit 2 Gruppen aus Waltrop und Waldbröhl. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht endlich wieder Programm zu machen (so langsam kommen wir aus der Bauphase wieder in den Alltag...).
Das Team war (zumindest während dem Camp) sehr harmonisch und wir hatten viel Spaß.

Allerdings hatte das Camp keinen guten Start. Als die Gruppen ankamen waren leider die Häuser noch sehr kalt. Irgendetwas war bei der Absprache unter den Heizungsleuten schiefgelaufen. Jeder dachte, der andere habe die Heizungen aufgedreht. Das war aber leider nicht der Fall. darum war der erste Abend sehr kalt. Die Waltroper waren darüber sehr ungehalten, während die Waldbröhler (zwar auch unzufrieden damit) es eigentlich sehr gelassen weggesteckt haben. man hat schon gemerkt, das die Kälte auf die Stimmung gedrückt hat. Die Heizungen wurden aber sofort angestellt und in den Räumen so viele Elektroheizungen verteilt wie vorhanden waren (Nachdem Kapelle und alter Esssaal warm waren standen die Heizungen dann in den Zimmern der Waltroper...)

Der nächste Morgen war dann in einem inzwischen warmen Camp und man merkte gleich, dass die ganze Stimmung etwas fröhlicher war. Die erste Teamsitzung war dann ein Erfolg, da scheinbar alle mit guten Erwartungen ins Wochenende gingen. Ich glaube ich brauche nicht mehr das Programm bis ins kleinste Detail erläutern, da das inzwischen doch einigermaßen bekannt sein dürfte. Ich werde nur noch auf Besonderheiten eingehen.

Die Hobbygruppen: Ich habe dieses Mal zum ersten Mal nicht die Reithobbygruppe gemacht. Da ich mit Pixi und Maddy im Programm war, war ich für das Kistenklettern zuständig.
Ich hatte allerdings seit der internen Schulung im September nichts mehr mit Kistenklettern und Sichern zu tun und musste mir darum erst nochmal zeigen lassen, wie man die Konfis sichert.
Es hat dann auch alles sehr gut geklappt. Kein Konfi ist abgestürzt (nur einer wegen hinundher schaukeln gegen den Baum gestoßen, aber auch nicht hart...) und der Rekord des Wochenendes waren 21 Kisten!!! Noch dazu von einem kleinen zierlichen Mädchen. Allgemein kann ich sagen, dass die Mädels bedeutend besser waren als die Jungs...

Dann gab es am Nachmittag noch eine kleine Programmänderung. Das Geländespiel wurde abgesagt, da die Wiese gefroren war und zu große Stolpergefahr wegen der Maulwurfshügel war... Bis dato war so etwas noch nie ein Hindernis. das macht eigentlich keine Probleme. Man wird dann sogar beim Geländespiel nicht dreckig, wie das sonst immer der Fall ist... Das war sehr schade, da das Geländespiel sonst immer der Höhepunkt des Camps ist. danach sind die Konfis immer hellauf begeistert. Diesmal war das nicht so der Fall. das Alternativprogramm in der Kapelle wurde leider nicht so sehr angenommen. 90% der Waltroper Konfis (die etwas älter waren als die Waldbröhler...) saß bei den Gruppenspielen nur an der Wand rum und hat nicht mitgemacht. Das war etwas schade, aber wir konnten nichts dagegen machen.

Ansonsten lief das Wochenende aber sehr gut. Wir hatten den Eindruck, dass die Teamer (und auch die Konfis) trotzdem ihren Spaß hatten, und ihnen das Camp gefallen hat.
Dann kam am Abschluss dann der Augenöffner bei den Feedbackbögen der Teamer. Die Waltroper hatten alle sehr schlechte Feedbacks verteilt. Zu Kalt, das essen nicht gut und auch der Ort schlecht... Das war eine große Überraschung, da sie während des Camps immer einen zufriedenen Eindruck gemacht hatten und sich nichts von ihrem Unmut hatten anmerken lassen (bis auf den ersten Abend, was aber auch verständlich war). Eine Teamerin hatte sich sogar begeistert über das Camp geäußert, darum war dieses Feedback jetzt sehr überraschend. Nun ja, diese Gruppe wird nicht wiederkommen, aber die Waldbröhler haben sich zufrieden geäußert und der nächste Trupp von ihnen wird auch wieder ins Camp kommen.

Beim KC 2 an diesem Wochenende war ich in der Küche und ich muss sagen, dass ich überrascht war, dass alles so super geklappt hat. Wir waren immer sehr gut in der Zeit und hatten keinen Stress. das hatte ich so gar nicht in Erinnerung. Aber war eine super entspannte Arbeitszeit. Es liegt wohl daran, wie Jojo (der Referent) dann auch sagte, dass wir inzwischen eingespielt sind und die Arbeitsabläufe jetzt zur Routine werden. Wir wissen jetzt wie es geht und können darum auch schnell arbeiten. Die warmen Mahlzeiten waren bei uns immer schon eine halbe bis Viertelstunde vor Essensbeginn fertig und mussten dann nur noch warmgehalten werden bis sie rausgestellt werden konnten. auch die Mengen waren gut bemessen (einzig die Bolognaisesauce hat nur so gerade eben gereicht...). Ansonsten hatten wir zum Beispiel viel zu viele Brötchen, da die Gruppe einfach kaum welche gegessen hat. Die Pferde freuen sich darüber...

Außerdem hatten wir unseren ersten Bewerber für nächstes Jahr da. Moritz hat einen guten Eindruck hinterlassen. Er war zwar eher ein etwas zurückhaltender Typ, aber trotzdem arbeitswillig und hat sich auch gut in die Gruppe eingefügt. Also wenn ich entscheiden dürfte würde er von mir ein Ja bekommen.
Wobei wir ja bis jetzt auch noch nicht die große Auswahl haben. 4 Bewerber gibt es bis jetzt. Das ist noch ein bisschen wenig... wenn wir das Camp mit 4 FSJlern betreiben wollen, wird das etwas knapp...
Aber ich bin sicher da wird noch was kommen. Obwohl das jetzt ja der erste Jahrgang ist, der keinen Wehrdienst mehr leisten muss.
Wenn ihr also noch Leute kennt, die Interesse an einem FSJ haben, schickt sie zum Christ Camp. wir brauchen noch welche!!!

Soviel für heute.

Sonntag, 23. Januar 2011

Zentralseminar in Oese & Nachwuchs im Camp...

Ich melde mich endlich auch nochmal...

Die letzten Tage habe ich in Basdahl-Oese auf dem Zentralseminar des RMJ verbracht.

Als die Infos für das Sminar kamen, hatten wir erstmal überhaupt keine Lust darauf. Seminare mit den Titeln: "Der Heruntergekommene Gott", "Berufung und Werte", "Selbstannahme" und Workshops zu Themen: "Islam", "Hinduismus/Buddismus", "Wirtschaft und Gesellschaft"...


Das klang erstmal sehr Langweilig. Jedoch gab es auch etwas, worauf wir uns freuen konntn: Ein Chor-Workshop und Fritz Pawelzik war alle zehn Tage da, was wieder eine Fülle an interessanten Geschichten versprach.

Als wir in Oese ankamen, stellte sich shnell heraus, dass unsere Befürchtungen total unbegründet waren. Eine super geniale Gruppe erwartete uns und auch die Programmpunkte waren gut  geplant.

Der heruntergekommene Gott war eine theologische Einheit gehalten von einem Pfarrer aus Berlin. Es ging darum, dass Gott zu uns heruntergekommen ist um uns zu retten, aber auch, dass er so heruntergekommen war, dass er einer der Ärmsten war. Den beginn hat allerdings Fritz mit einer Geschichte aus Afrika gemacht, da durch einen Planungsfehler der Pfarrer erst mittgs ankam...

Am 2. Tag waren die ersten Workshops. Für mmich war von Anfang an klar, dass ich da in den Chor gehen würde. Es war ein wuderbarer Tag. den ganzen Tag über nur singen. Wir hatten viel Spaß. Der Chor hat 3 Lieder für den Gottesdienst am Sonntag eingeübt.

Am dritten Tag stand dann Seesorge und Sebstannahme auf dem Programm. Vormittags haben wir dann noch etwas darüber gelernt wie man Seelsorge leistet und nachmittags kam dann der Programmpunkt "Selbstnnahme". Da ging es darum, dass wir uns so akzeptieren üssen wie wir sind und uns sebst annehmen müssen.

Tag 4 war der Sonntag. Der Tag begann mit einem Gottesdienst, den wir selbst veranstaltet haben. Der Chor hat hier seine drei Lieder (Siyahamba, Worte des Lebens und Möge die Straße...) vorgetragen. Die Predigt kam von Fritz zum Thema Hochzeit zu Kana. Nachmittags stand dann das Thema Berufung und Werte auf dem Plan. Das war das einzige Thema, was ein wenig trocken und gehetzt war. Es war auh eigentlich zu lang um es nur in den einen nachmittag zu packen. Abends haben wir dann noch eine Taizé-Lichterfeier gefeiert.


Der fünfte Tag  behandelte das Thema Beziehung. Referiert wurde dieser Tag vom Ehepaar Clackworthy, ein älteres Ehepaar. Sie haben uns dann erzählt, was die Grundlagen für eine gesunde Beziehung sind.

Tag 6 war wieder ein Workshoptag. Dort habe ich den Workshop zum Thema "Berufsorientierung" besucht, i der Hoffnung, dass ich endlich Klarheit bekomme, was ich nach dem FSJ machen soll.
Der Workshop war interessant referiert, aber hat mir effektiv icht sehr viel gebracht, da es mehr um Grundlagen ging (Persönlichkeitstest etc.) Jedoch fand ich es spannend zu sehen, wie meine Kleingruppenkollegen meine Fähigkeiten und Stärken einschätzen. Laut ihnen bin ich diskret, kann gut Bass singen (das habe ich auch bei der Abschiedsrunde öfters gehört;-) ), mich gut einordnen und bin aufgeschlossen und überlegt. Also in der Beziehung war der Workshop hochinteressant, aber effektiv hat er mich nicht weitergebracht als ich vorher schon war.
Am Abend haben wir dann einen Film über Fritz Pawelzik gesehen. Er ist mit 80 nocheinmal nach Afrika zurückgekehrt und das wurde von einer ZDF-Korrespondentin gefilmt. Der besuch wurde von einem seiner großen Spender finanziert, Joachim Fuhrländer, und startete am Siegerlandflughafen. Es wr lustig, da der Fuhränder von Fritz öfters als "Jesus" bezeichnet wurde...

Tag 7 wurde vom Programm etwas umgeschmissen. Eigentlich sollte (nachdem wir mal ausschlafen konnten) am Nachmittag eine  weitere Geschichte von Fritz folgen, aber wir hatten beschlossen mittags einfach mal an die Nordsee zu fahren. Dort sind wir dann bis 5 geblieben und kamen zum Abendessen weder nach hause. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß am Meer. Ein paar verrückte (ich will jetzt keine namen nennen, z.B: Pixi und Madeleine) sind dann auch noch barfuß ins Meer gegangen (bei knappen plusgraden...) Es war jedenfalls ein Erlebnis. Abends fand dann ein Stationengottesdienst statt.

Tag 8 war der letzte komplette Tag und am Programm standen 2 Geschichten von Fritz und ein Bunter Abend. Nachmittgs waren wir leider etwas geschwächt, weil sich eine Teilnehmerin am Tag vorher etwas erkältet hatte. Aber wir haben nochmal die Geschichte gehört, wie Fritz seine Frau kennengelernt hat. Eine sehr romantische Geschichte. In Rom im Vatikanmuseum traf er zufällig eine Finnin, mit der er sich unterhalten hat. Die Unterhaltung zog sich dann so in die Länge, dass die Finnin ihren Zug nach Helsinki verpasst hat. Daraufhin haben sie sich noch gemeinsam Rom angesehen und Fritz hat sie dann auf seinem Motorrad nach Hause gefahren. Auf der Fahrt sind sie sich dann näher gekommen u nd als sie in Herne, bei Fritz zuhause waren hatten sie beschlossen zu heiraten. Sie sind dann mit dem Motorrad weitergefahren bis Helsinki und Fritz, der Bergmann, ging total dreckverschmiert (von der Reise) in die Zahnarztpraxis seines künftigen Schwiegervaters und hat ihm gesagt, dass er seine Tochter heiraten will. So kam es dann, nachdem seine Frau ihr Studium beendet htte, dass sie geheiratet haben.
Der bunte Abend war dann auch ein sehr spaßiger Abend. Unsere drei Referenten durften beim "Aschenputtel" die hässlichen Schwestern spielen, was sehr für erheiterung sorgte und auch Olliver Kallauch in der Rolle des Aschenputtel war sehr erheiternd. Für viel spaß sorgte aich ein Square-ance und eine reise nach jerusalem, bei der zwar Stüle, aber keine Menschen ausschieden. Alles in allem ein gelungener Abschluss, mit Ausnahme des einen Krankheitsfalles.

Der nächste tag war dann der Abreisetag. Als wir unseren Leihwagen abgeholt hatten und gerade losfahren wollten, bemerkten wir, dass wir in unserem Auto vorne rechts einen Platten hatten. Leider war kein ersatzrad in reichweite und wir mussten das rad irgendwie flicken. Es hat auch geklappt und wir konnten dann (mit etwas verspätung) doch noch losfahren. Ich bin für den Notfall als ADAC Mitglied noch in das geflickte Auto eingestiegen, wurde aber glücklicherweise nicht benötigt. Wir sind sicher in Krefeld angekommen. Am Montg muss dann der reifen nochmal gewechselt werden.

Das war das Zentralseminar in Oese. Ich habe jtzt nur von den Programmpunkte gesprochen, aber ich kann noch sagen, dass wir zwischen den Punkten auch sehr viel Spaß in der Gruppe hatten. Es ist schade dass wir 95% der Leute nicht mehr wiedersehen werden...


Nun zu dem zweiten Teil der Übrschrift: Nachwuchs im Camp.

Zurück in Krefeld haben wir herausgefunden, dass wir ab jetzt einen Campbewohner mehr haben. Uwe. Natürlich ist es kein menschlicher Mitbewohner sondern ein kleines Lamm. Da das Lamm von Uwe entdeckt wurde bekommt es auch seinen Namen. Nachfolgend ein Bild von dem kleinen Uwe mit seiner Mama.

Soviel zu der Aktuellen Situation im Camp. Ab nächstem Wochenende sind wieder Camps. Dann wird es hier endlich wieder voller. Wir hoffen, dass wir es bis dahin shaffen den Hof fertig zu pflastern (ein drittel bis knapp die hälfte fehlt noch) und auch der frisch renovierte Kreativraum wieder einstzfäig ist. Ich bin nächste Woche im Programm und werde danach davon berichten.