Montag, 18. Juli 2011

Campfest

Gestern war einer der Höhepunkte im Christ-Camp-Jahr: Das Campfest.

Einmal im Jahr gibt es eine große Veranstaltung zu der alle Campfreunde an einem Sonntag ins Camp eingeladen werden.
Begonnen hat es gestern mit einem Konzertgottesdienst mit Manfred Siebald. Ich kannte vorher zwar Lieder von ihm, hatte ihn aber noch nie gehört. Ich muss jetzt sagen ich hab mich die ganze Zeit über an Reinhard Mey erinnert. Vom Stil her war dasziemlich ähnlich. Ich fand das jetzt gar nicht schlecht. Aber am interessantesten fand ich, dass bei "Gut, dass wir einander haben" alle Kinder in den ersten Reihen lauthals mitgesungen haben. Das Lied ist ja auch schon was älter, aber heute wird das wohl mit den Kindern wieder gesungen.

Danach gab es ein "Rustikales Mittagessen aus der Region": Forellen vom Grill und Salate aus der Region. Ich habe davon aber nicht viel mitbekommen, da ich mich auch schon auf die Hobbygruppe danach vorbereiten musste. Ich habe Bogenschießen angeboten (und das zum ersten Mal seit Beginn des Jahres wieder gemacht...) Das Bogenschießen hat auch viel Spaß gemacht und ich bin fast nicht mehr dort weggekommen, weil ein paar Kinder einfach immer weiter schießen wollten.
Aber um drei Uhr ging es dann mit einer Preisverleihung weiter. Das Camp hat nämlich einen mit 5.000€ dotierten Preis der Plansecour-Stiftung gewonnen. Und zwar für soziales Engagement. Außerdem haben wir noch einen Kirschbaum gepflanzt.



Manfred Siebald während dem Gottesdienst

Bogenschießen...

Das gesamte Campteam (außer Christa) bei der Preisverleihung

Der Kirschbaum wird neben das Büro gepflanzt

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das Ende nähert sich...

Sooo ich melde mich nach längerer Zeit auch nochmal...

So langsam kommt die Zeit wo man merkt, dass das Ende nahe ist. Noch etwas weniger als 2 Monate, dann ist mein FSJ auch schon rum.
Besonders bewusst wurde mir das, als ich vor knapp 2 Wochen mein letztes Mal Programm hatte... Ab jetzt arbeite ich nur noch in der Küche und in Haus & Hof. Schon irgendwie traurig, dass ich kein Camp mehr mache. Andererseits ist es aber auch cool, weil ich jetzt wieder geregelte Arbeitszeiten habe. Das Programm war schon immer anstrengend, da du halt von 8:00 morgens bis ca. 1:00 Nachts gearbeitet hast.
Aber trotz alledem hat mir das Programm am meisten Spaß gemacht. Es war einfach toll zu sehen, wie die Kinder und Konfis hier ihren Spaß hatten und wie sie verändert von hier weggegangen sind. Teilweise sogar unter Tränen, weil sie eigentlich gar nicht weg wollten. Es ist schön zu wissen, dass man was dazu beigetragen hat, dass diese Kinder das Camp in so guter Erinnerung behalten.

Auch denke ich, dass ich im Programm viel gelernt habe. Ich stehe zwar immer noch nicht gerne vor einer Gruppe auf der Bühne und erzähle was, aber ich merke schon, dass es mir leichter fällt, auch wenn ich mich dabei manchmal zum Affen mache.

Letzte Woche hatten wir hier das RMJ-Abschlussseminar. da kamen dann 20 andere Fsjler vom RMJ und wir haben 5 Tage lang quasi nichts anderes gemacht als das was ich gerade getan habe: Unser Jahr reflektiert. Natürlich auf die verschiedensten Arten. Sei es mit einem Fragebogen oder durch die Vorstellung einer Werbeagentur für ein FSJ (selbsterstellt versteht sich...) Aber im großen ganzen war es nur eine Jahresreflexion.
Es war cool einige Leute wiederzusehen, die man seit dem Einführungsseminar vor einem Jahr nicht mehr gesehen hat, aber Inhaltlich war das Seminar, wie ich finde, nicht so der Überflieger (jedenfalls nicht 5 Tage lang das Thema).

Jetzt wird gerade das ganze Camp auf Vordermann gebracht und für das Campfest am Sonntag vorbereitet.
Am Campfest gibt es einen Konzertgottesdienst mit Manfred Siebald, eine Preisverleihung von "Plansecur" und es wird die neue Leitung des Camps vorgestellt.
In der Leitung gab es nämlich jetzt Anfang Juli einen Wechsel. Steffen hat den Posten als Campdirektor abgegeben und wechselt nun in den aktiven Pfarrdienst (soweit ich weiß irgendwo im Westerwald...)
Der Neue Campdirektor werden 2 Personen. zum einen hat Dirk Brall die Gesamtleitung wieder übernommen (er war schon Steffens Vorgänger) und zum anderen wird Simon Schild (ein Head-CB und Referent in Feriencamps) die pädagogische Leitung übernehmen.
Mehr möchte ich hier gar nicht dazu schreiben. Wer genauere Infos möchte muss am Sonntag den 17.7. zum Campfest ins Christ Camp kommen.- Beginn ist um 11:00 Uhr mit dem Gottesdienst.
(Wer eine Wegbeschreibung oder Adresse braucht, kann sich gerne bei mir melden)

Donnerstag, 9. Juni 2011

Cleopatra



Die ägyptische Pharaonin Cleopatra hat schon Cäsar mit ihrer wunderschönen Nase bezaubert. Und auch die drei Gallier, Asterix, Obelix und Miraculix, konnten ihr nicht widerstehen. "...und diese Nase!!!" pflegte letzterer immer zu sagen.

Und genau das erleben wir seit gestern Abend auch hier im Camp.

Leider haben wir aber keine wunderschöne ägyptische Königein da. Unsere Cleopatra bezaubert aber trotzdem durch ihre schöne Nase. Hier ein Bild von ihr:


Heute ist endlich das neue Schwein angekommen. das war natürlich ein Großereignis. Praktischerweise war die Gruppe gerade auf "Nacht"-Spaziergang und so hatten wir alle zeit das Spektakel zu beobachten.


 Christian musste natürlich direkt ausprobieren, ob Cleo genauso reagiert wie Konni (Wenn man Konni am Bauch krault legt sie sich hin...) Leider war das nicht der Fall.


Hier sieht man die beiden neuen Nachbarn sich beschnuppern. Ich hätte ja nie erwartet, dass ich Konni mal als klein bezeichnen würde, aber im Vergleich zu Cleo ist Konni ja fast schon winzig...

Doch das neue Schwein war nicht die einzige Veränderung bei unseren Tieren. Die Schafe haben etwas frisches Blut bekommen. Die alten Böcke wurden weggebracht und dafür haben wir einen neuen bekommen. Der soll jetzt die Inzestgruppe wieder etwas auffrischen.
Desweiteren wurde Uwe, unser Lamm, auch mit abgeholt. Uwe zeigte schon deutliche Anzeichen von Inzucht und ist darum zusammen mit den alten Böcken nun zum Schlachter gekommen. Es ist zwar schade um das kleine Lamm, aber wahrscheinlich besser für es.
Und nebenbei: Wir bekommen dann frisches Lammfleisch zum Essen!!!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Schafe scheren

Heute war bei den Tieren eine größere Aktion angesagt. Es wurde beschlossen, dass auch für die Schafe jetzt endgültig der Winter vorbei ist, dass heißt: Die Sommerfrisur musste her!!! Also war großes Schafe scheren angesagt. Dazu haben wir einen Bauern aus der Nachbarschaft, der selber auch Zackelschafe hat herbeigerufen und der hat sich dann darum gekümmert. Es ist schon interessant zu sehen wie sehr sich die Schafe verrenken können...
Einzig Uwe, das jüngste Lamm, ist (im wahrsten Sinne des Wortes) ungeschoren davongekommen.

Hier noch ein paar Bilder von der Aktion:



Hier sieht man mal den Unterschied zwischen geschoren und nicht geschoren. Das Graue ist noch in Winterkleidung und die schwarzen sind schon sommerlich angezogen. Interessanterweise sind die Schafe jetzt alle wieder gleich schwarz. das graue kommt erst bei dem längeren Fell heraus.

Dienstag, 3. Mai 2011

Kajaktour auf der Niers

Gestern hatten unsere Chefs für uns eine Art "Mini-Betriebsausflug" geplant. Mit 7 2er-Kajaks ging es ca. 15km die Niers runter. Start war am Schloss Wissen und das Ziel lag in Goch.
Es war ein sehr lustiger Ausflug, vorallem, da ich nach dem ersten Abschnitt schon ziemlich Nass war (so ein Doppelpaddel tropft nunmal, wenn man es auf der anderen Seite wieder eintaucht...)

Am Ende haben wir uns einfach nur mit 4 Kajaks aneinandergehängt und uns die letzten Kilometer einfach treiben lassen. das war auch sehr lustig.
Leider sind wir dann aber am Ausstiegsort vorbeigetrieben (Wohlbemerkt: Die Chefs, die vor uns waren sind auch vorbei gefahren...) An für sich war das nicht so schlimm, da wir schon ca. 100-200 Meter dahinter von den uns mühsam gegen die an dieser Stelle recht starken Strömung anpaddelnden Matze und Dome darauf hingewiesen wurden. Die kurze Strecke war dann die anstrengendste, obwohl es eigentlich ganz gut ging, sobald man einmal in Fahrt war.

Schwieriger hatten es da Steffen und Christe, die da leider eine etwas längere Strecke gegen den Strom schwimmen mussten. Christian und Alexa haben sogar beschlossen ihr Boot lieber durch den Stadtpark zu tragen, anstatt zu paddeln.

Alös verdiente Belohnung haben wir dann nach diesen Strapazen die örtliche Eisdiele aufgesucht und es uns gutgehen lassen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos:




Matze hatte seine kleine Tochter Lisa dabei. Sie hat die ganze Fahrt über friedlich durchgeschlafen.


Irgendwann wurde unsere Treibende Bootskette von ein paar Enten verfolgt, die wohl hofften etwas zu fressen abzubekommen. Leider war das Essen aber in Matzes Boot und das war längst weiter vorne verschwunden.


Alexa und Christian kehren zur Anlegestelle zurück...


Domes gigantischer Eisbecher in Goch...


Pixi mit der Raupe Absolem. Die Raupe ist irgendwann unterwegs mal aufgetaucht und hat dann bis Goch überlebt. Jetzt sitzt sie (wahrscheinlich) auf einer Pflanze in der Mädels-WG

Sonntag, 1. Mai 2011

O2 (Teil 3)

Das Programm der restlichen Woche war nicht mehr so besonders. Wir haben noch 2 Geländespiele gespielt (Das eine war eine Version von "Die Siedler von Catan"), einen Film geguckt und den Bunten Abend mit Beiträgen der Camper erlebt.
Darum in diesem Beitrag jetzt noch mein persönliches Feedback zum Team, meinem Zimmer und der Woche als Gesamtes.
Es war eine super interessante und schöne Woche. Ich bin froh, dass ich gerade diese Woche CB sein durfte. Ein super Team, das auch ohne vorher viel geplant zu haben quasi spontan eine supercoole Woche auf die Beine gestellt hat. Von einigen Campern haben wir dann auch gehört, dass es eine der besten Wochen war, die sie jemals mitgemacht haben. Das ist ja schon Lob genug.

Zu meinem Zimmer sei gesagt, dass ich wohl eines der anstrengendsten Zimmer gehabt habe. Ich war in meiner ersten Woche als CB alleine auf einem Zimmer mit 6 kleinen Jungsd. 3 davon hatten einen etwas schwierigen Charakter. Aber es waren echt nette Jungs. Auch wenn es zwischendurch immer wieder Krach gab und 2 der Jungs zwischenzeitlich nach Hause wollten, haben sie doch alle durchgehalten und im nachhinein gesagt, dass es eine schöne Woche war.
Ich selber hatte zwischendurch auch keine Lust mehr und habe gedacht: wann ist diese Woche endlich vorbei... (Meistens war das, wenn sich die Jungs wieder gestritten hatten...) aber es war doch sehr schön mit den Jungs diese Zeit zu erleben.

Das war jetzt O2. Morgen gehen wir mit dem Team und unseren Chefs auf eine Art "Mini-Betriebsausflug". Wir werden mit 7 2er-Kajaks eine Bootstour unternehmen. Ich bin mal gespannt, wie das werden wird... berichte darüber folgen dann hier...

Samstag, 30. April 2011

O2 (Teil 2) - Special Day

Sooo... Jetzt erzähle ich euch noch, wie der Special Day abgelaufen ist.

Morgens um 6:45!!!! (nachdem wir erst gegen halb 4 oder so ins Bett gegangen sind) hieß es für uns CBs  in Verkleidung antanzen zum Camper wecken.
Unser Motto für den Tag lautete ZEITREISE. Darum wahren wir alle als Forscher verkleidet und die Kapelle war in eine Zeitmaschine umgestaltet worden. Damit hatten wir uns dann den größten Teil der vorhergegangenen Nacht Beschäftigt.


 So sah dann der Hintere Teil der Kapelle aus. Am Eingang mussten die Camper unter den Tischen durch kriechen um in die Zeitmaschine reinzukommen.
 Der vordere Teil der Kapelle mit einigen der CBs.


Das bin ich in meiner Forscher Montur. Den letzten weißen Kittel, den wir in der Verkleidungskammer hatten hat sich leider Thorben, der Head-CB geklaut. Also musste ich mich mit einem LIDL-Kittel zufrieden geben. das LIDL-Zeichen habe ich einfach mit einem namensschild (Prof. Dr. Dipl. Ing. Alfons Zweistein) überklebt. Der Tolle Aluhut hatte den Zweck, dass wir die Energie der Camper einfangen um sie für die Zeitmaschine nutzen zu können. mit dem Gerät in meiner Hand konnte ich die Energie der Camper messen.



Sooo nach dem Wecken ging es dann in die Kapelle um den ersten Zeitreiseversuch zu starten. Leider ist uns der Versuch misslungen, weil die Camper zu wenig Energie hatten. Darum mussten wir dann beim Frühstück dafür sorgen, dass sie genug Energie sammeln.
Nach dem Frühstück haben wir dann noch einen Versuch gestartet und siehe da: Wir landen in der Zukunft.
Dafür musste dann der Hof etwas futuristisch dekoriert werden (auch wieder mit viel Alufolie...)
Leider ist uns aber ein wichtiges teil der Maschine Kaputt gegangen (der Flux-Kompensator) und wir müssen mit den Aliens, die in der Zukunft auf der Erde leben ein paar Spielchen spielen um Teile für die Reperatur zu bekommen.
Das ist dann auch erfolgreich, und wir machen wieder eine Zeitreise und holen Jojo, den Preacher zu uns in die Zukunft.
Dann können wir eine Geschichte hören und vor dem Mittagessen reisen wir wieder und landen in der Steinzeit.
Mittagessen gab es dann im Kiesbett im Westerndorf und zwar gab es Hänchen (Chicken Wings) und Reis. Alles natürlich ohne Besteck und den Reis gab es auch nur in einer Schüssel, aus der dann jeweils ein ganzes Zimmer essen musste.
Mittagessen in der Steinzeit

Am Nachmittag gab es dann wieder eine Zeitreise und wir landen im Mittelalter. leider wird uns dann von einem Ritter (den ich verkörpern durfte, Bild am Ende des Absatzes) der flux-Kompensator gestohlen. Der Ritter ging davon aus, dass es der heilige Gral sei und dieser ihm ewige Jugend garantieren werde. In einem Geländespiel musste dann der Flux-Kompensator aus der Festung des Ritters zurückgeholt werden.

Ritter Tim von Christ Camp zu Krefeld

Beim Geländespiel mussten die Camper dann erst mitt Schaumstoffstücken durch einen Parcours und an den CBs vorbei, die sie Aufhalten wollten. Die "Schumis", wie die Schaumstoffteile auch genannt werden, stellten Steine dar, die zum Einreißen der Burgmauer gebraucht wurden.
In der 2. Phase wurden die Schumis dann in wasser getaucht und damit eine Papierbahn beworfen, die die Mauer darstellte. Der Spaß effekt hierbei war, dass die CBs davorstanden und versucht haben die Schumis abzufangen, also gut Nass geworden sind.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Camper schaffen es und können wieder zurück in die Gegenwart reisen und dort gibt es dann eine große Wilkommensparty in Form einer Disko.

Soviel zu dem Special Day. Morgen werde ich dann noch was zu dem Rest der Woche schreiben und mein Abschließendes Feedback geben.