So nach dem etwas chaotischen 5-Tages-EC folgte direkt im Anschluss ein KC, ebenfalls mit Dani Harter. Dani war jetzt also für 7 Tage hier im Camp und hat 2 Camps geleitet. Ein großes Dankeschön dafür an ihn...
Dieses KC war ein sehr schönes und sehr entspanntes Camp. Hier hat das Team sehr gut miteinander harmoniert und es tat richtig gut nach der angespannten Woche. In diesem Camp war ich im Programm tätig. Es waren 3 verschiedene Konfigruppen hier. einmal aus Oberhausen und aus Marienheide (die Mitarbeiter kannten sich schon, da sie scheinbar jedes Jahr zusammen hier sind...) und eine große Gruppe aus Unna-Massen. Einer der beiden Pfarrer aus Unna kannte übrigens unseren Pfarrer Rainer Heuschneider!!! Er hieß Jürgen Eckelsbach und war mit Rainer zusammen in Tübingen (Rainer, erinnerst du dich auch???) Das war für mich eine interessante Episode.
Wir begannen das Camp mit einer Nachtwanderung zur Mühle. Ich sollte mitgehen, damit die Gruppe sich nicht verläuft (allerdings kannte ich nur den Hinweg, aber den Rückweg noch nicht, da wir beim letzten Mal den gleichen Weg zurück gegangen waren...) Trotzdem sind wir sicher wieder im Camp angekommen und nun kenne ich auch den gesamten Weg. Es ist eine sehr schöne, aber auch einfache Strecke. Leider waren unsere Fackeln schon auf dem Hinweg aufgebraucht, so dass der Rückweg in dem "unromantischen" Licht von Taschenlampen stattfinden musste. Auf dem Weg gab es dann schon die ersten interessanten Gespräche mit den Teamern. Als wir zurückkamen warteten dann 2 Lagerfeuer mit Stockbrotteig auf uns und wir saßen dann noch gemütlich zusammen.
Am Nächsten morgen standen dann die ersten Hobbygruppen an. Das sind Angebote wie zum Beispiel: Kreatives, Fußball, Volleyball, Bogen schießen, Colakistenklettern oder Reiten.
Ich war für die Reit Hobbygruppe zuständig. Das erste Problem tat sich auf, als wir die Pferde holen wollten. Normalerweise waren 2 Pferde vorgesehen. Ich beabsichtigte Brancos und Prinz zu nehmen, doch Joschi ließ sich nicht von Prinz trennen und lief mit in den Corral. von dort war er dann nicht mehr fortzubekommen und darum entschied ich ihn anstelle von Prinz zu nehmen. Nachdem er aber fertig gesattelt war gestaltete er sich so bockig, dass ich Prinz doch wieder geholt habe. zusammen mit seinem Prinz ging das alles dann doch viel einfacher. So kam es dann, dass wir doch mit 3 Pferden geritten sind.
Am Nachmittag stand dann das Geländespiel am Programm. Wir planten "British Bulldog, American Eagle" zu spielen. 3 Mitarbeiter haben als American Eagles angefangen und der Rest waren die British Bulldogs. Das Ziel der Eagles war es die Bulldogs zu fangen. Hatten sie das geschafft musste der Gegner hochgehoben werden und während er in der Luft war "merican Eagle, British Bulldog" gerufen werden. Danach gehörte der Gefangene zu den Fängern. So ging das weiter, bis nur noch 4 oder 5 übrig waren. dann wurde getauscht und die waren die Fänger. Das hat richtig Spaß gemacht, vor allem weil die Wiese ziemlich matschig war und nach dem Spiel alle ziemlich braun waren. Im besonderen die, die sich am meisten gewehrt haben, da diese dann kurze Zeit später rein zufällig mitten in einer Matschpfütze landeten. Am Ende ist es uns auch noch gelungen einen der Pfarrer in eine Pfütze zu bekommen. Es hat allen, die mitgespielt haben riesigen Spaß gemacht. Dani hat auch ein paar Videos gedreht, die dann Im Gottesdienst am Sonntag den anwesenden Eltern vorgespielt wurden. Leider habe ich sie noch nicht, ansonsten würdet ihr hier mal einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen. Jedenfalls war danach für alle erstmal duschen angesagt.
M Sonntag morgen gab es nach dem Gottesdienst auch nochmal Hobbygruppen. Die begannen wieder mit dem gleichen Problem.: Joschi. Darum haben wir die Hobbygruppe wieder mit 3 Pferden durchgeführt. Da es aber für die Pferde nicht gerade spannend ist immer im Corral im Kreis zu laufen (und für die Kinder auch nicht...) bin ich einen kleinen Rundweg durch den Wald gegangen. Und siehe da: Joschi hat sich auf einmal ganz brav benommen. Der hatte nur keine Lust immer im Corral zu laufen.
Zwischendurch hat Dani immer so genannte "Storytimes" gehalten. Dort hat er immer Bibelgeschichten erzählt. Das war immer sehr interessant, da er sie etwas "modernisierter" und in der Ich-Perspektive erzählt hat. Hin und wieder gab es dann auch mal Punkte, wo die Konfis entscheiden durften, wie die Geschichte weitergehen soll. Die Konfis waren sehr begeistert dabei und ich denke, dass sie da auch etwas mit nach Hause genommen haben.
Soviel zu dem Konficamp. Ich hoffe die nächsten Camps werden alle ähnlich gut wie dieses.
Ui, das klingt nach Spaß :)
AntwortenLöschenJa klar, im Kreis laufen ist voll öde, ausreiten ist doch viel cooler. Ponys haben ja sowieso meist einen kleinen Dickschädel, ich kenn da eine ganze Herde von der Sorte ;)